tsfellwechselheader

 

Unsere Aufgaben und Hilfsangebote

hunde-in-spanienIn Spanien:

Eine nachhaltige Hilfeleistung im Auslandstierschutz ist unserer Ansicht nach nur möglich, wenn den ausländischen Tierschützern dabei geholfen wird, sich auf die eigenen Füße zu stellen und selbständig zu werden.

Frei nach George Orwells Satz „Der beste Lehrer ist der, der sich nach und nach überflüssig macht“ sehen wir unser Ziel im Auslandstierschutz deshalb darin, uns auf einzelne feste Partner zu konzentrieren und diese ganzheitlich zu unterstützen. Wir möchten gemeinsam mit unseren spanischen Partnern eine stabile Basis schaffen, auf der diese zukünftig selbstständig und weitestgehend unabhängig von ausländischen Partnern ihre Tierheime unterhalten und ihre Tierschutzarbeit fortführen können.

Voraussetzung dafür ist, dass unsere spanischen Partner ein umsetzbares Konzept haben oder mit unserer Unterstützung erarbeiten. Ein Konzept, das neben der ehrenamtlichen Hilfe für Not leidende Tiere vor allen Dingen die dafür notwendigen räumlichen und wirtschaftlichen Grundlagen beinhaltet.

Wir sind uns bewusst, dass dies zumeist eine sehr große Herausforderung ist und wir einen langen Weg vor uns haben. Doch ist dies ein Grund, einen anderen, vermeintlich einfacheren Weg einzuschlagen? Für uns beileibe nicht!

hunde-in-deutschlandIn Deutschland:

Wir helfen Hunden, die ihr Heim verlieren und deren Besitzer Unterstützung bei der Suche nach einem neuen, passenden Zuhause benötigen. Sei es, weil die Besitzer sich wegen Krankheit, Todesfall oder Berufswechsel nicht mehr um Ihren Hund kümmern können oder weil der Hund angeschafft wurde und sich dann herausstellt, dass er in seiner neuen Lebenssituation nicht gut aufgehoben ist.

Nicht immer kann oder will der ehemals zuständige Verein, der Züchter oder das Tierheim das Tier wieder aufnehmen, denn Pflegeplätze und freie Zwingerplätze im Tierheim sind in der Regel rar und nicht jede Pflegestelle ist für jeden Hund geeignet.

Wir sind kein Tierheim, sondern arbeiten ausschließlich mit Pflegefamilien, die die Tiere mit vollem Familienanschluss bei sich aufnehmen. Es ist uns nicht möglich und auch nicht von uns gewünscht, jeden Hund, der ein neues Zuhause sucht, direkt in eine Pflegefamilie zu übernehmen. Das Umsetzen in eine Pflegefamilie sollte nur in unumgänglichen Fällen erfolgen, um dem Hund weitere Umzüge zu ersparen.

Die Vermittlung eines Hundes erfordert vom „Altbesitzer“ eine hohe Bereitschaft, sich zu engagieren und mit dem Hund an ggf. vorhandenen Erziehungsdefiziten zu arbeiten. Jedes Quäntchen gute Erziehung erweitert den Kreis der möglichen neuen Besitzer und erleichtert dem Hund später die Eingewöhnung ins neue Zuhause. Das ist jeder Besitzer seinem Hund schuldig.

Wir bieten an, gemeinsam mit dem „Altbesitzer“ eine für den Hund gute Lösung zu finden. Hierzu ist auch eine offene und wahrheitsgemäße Kommunikation unerlässlich. Nur so ist es uns möglich, für den Hund das richtige Zuhause zu finden. Wer mit der Vorgeschichte, den Problemen und Problemchen im Umgang mit dem Hund und dessen Eigenheiten hinterm Berg hält, verdammt sein Tier dazu, als Wanderpokal durch mehrere Hände zu gehen, bis es - hoffentlich - endlich auf den richtigen Menschen trifft.

Bevor wir einen Hund in unsere Obhut übernehmen, muss selbstverständlich sichergestellt sein, dass kein Dritter einen Anspruch auf das Tier hat, sei es der rechtmäßige Eigentümer oder der Tierschutzverein, der das Tier ursprünglich vermittelt hat.

Wenn Sie unsere Hilfe benötigen und bereit sind, offen und ehrlich mit uns zu reden, dann melden Sie sich und wir schauen, ob und wie wir Ihnen helfen können.

 

zurueckbutton

"Was immer du tun kannst, oder träumst, es zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Zauber und Kraft in sich."
J. W. Goethe

 

 

nach-oben