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Tierschutz in Deutschland

Neben unserem festen Partnertierheim PROA in Spanien möchten wir die Tierschutzarbeit in Deutschland nicht außer acht lassen und förderungswürdige Projekte unterstützen, die ohne fremde Hilfe langfristig kaum Chancen auf Existenz haben.

Habt auch Ihr ein Projekt, das Euch am Herzen liegt, schreibt uns an und stellt es uns vor.

Barci´s traurige Geschichte…

24.04.2019

barci01Barci haben wir von einem Mann übernommen, der nicht mehr in der Lage war, sich um sich, geschweige um einen Hund zu kümmern. Fast 10 Jahre war die Hündin sein einziger Halt, seine einzige Konstante, wurde dabei aber leider auch immer mehr vernachlässigt. Vor 2 Wochen wurden wir von Menschen aus seinem Umfeld um Hilfe gebeten, jedoch sind Hilfsangebote an den Besitzer fehlgeschlagen, wurden abgelehnt oder gänzlich ignoriert. Umso mehr hat es uns gefreut, dass die zuständige Hausärztin des Mannes ihn zur endgültigen Abgabe von Barci überreden konnte und der Mann sich selbst auch ins Krankenhaus begab, um sich helfen zu lassen. Der Mann ist in der letzten Woche verstorben, ein Ende, dass so keiner erwartet hätte und dass uns sehr Leid tut. Über Umwege kam Barci dann letztendlich doch in unsere Obhut, es ist wirklich schön, wie der Tierschutz hier im Norden so gut untereinander vernetzt ist. Um Barci kümmern wir uns jetzt und versuchen, ihr einen wundervollen Lebensabend zu bereiten.

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Notfall Jones (Tigger)

08.03.2019

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UPDATE Jones

Nachdem Jones die Zähne saniert und er dabei 10 Stück hat lassen müssen, befindet sich der freundliche Rüde nun endlich auf dem Weg der Besserung. Während er in Narkose lag, wurden auch etliche Stanzbiopsien von seinen offenen Stellen genommen, um mögliche Ursachen für seine Entzündungen zu finden. Gott sei Dank waren alle angefragten Befunde negativ, es kann somit eine chronische Erkrankung ausgeschlossen werden. Autoimmunerkrankung, Krebs und auch der gemachte Test auf Mittelmeerkrankheiten ist ohne Befund. Vorsichtig möchten wir die Aussage treffen, dass Jones extrem auf die Entzündungen in den Zähnen reagiert hat, somit auch angefangen hat, die Pfoten zu lecken und zu bearbeiten, denn seit der Zahnsanierung und der Gabe von Antibiose heilen alle Hautveränderungen zusehend ab. Wir denken, das wird auch in naher Zukunft so bleiben.

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Wir gehen auf die Straße – tierärztliche Unterstützung für die Straßenhunde in Oldenburg

15.11.2018

k dog 2410332 1920Es ist kalt, leichter Nieselregen fällt und schnell dringt feuchtkalte Luft durch unsere schützenden Winterjacken. Wir sind auf den Straßen in Oldenburg unterwegs, denn wir haben ein Ziel, unser letztes Tierschutzprojekt für das Jahr 2018, denn es gibt Menschen, denen bleibt der Gang nach Hause verwehrt, ihr Leben findet ausschließlich auf der Straße statt, begleitet werden sie oft nur von ihrem treuen vierbeinigen Begleiter. Und hier möchten wir ansetzen.

Wir werden einen Tag, Anfang Dezember mit der Tierärztin Sabine Schultze in Oldenburg auf die Straße gehen und Behandlungen für die Tiere anbieten. Das Datum und den genauen Ort werden wir hier nicht bekannt geben, damit die Anonymität der Menschen gewahrt bleibt, denn darum wurden wir ausdrücklich gebeten. Das Projekt findet mit Unterstützung der Streetworker in Oldenburg statt.

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Gleich zwei deutsche Notfälle, die wir unterstützt haben

28.05.2018

Wie Ihr ja wisst, unterstützen wir neben unserem Partnertierheim PROA in Madrid auch immer wieder akute Notfälle oder Tierschutzaktionen in Deutschland, da uns auch der Tierschutz vor Ort sehr am Herzen liegt.  Unterstützung haben diesmal die beiden Hunde Artemis und Flix erhalten.

ARTEMIS aus dem Tierheim Oldenburg

T4740.00000Bevor Artemis dort aufgenommen wurde und ihm geholfen werden konnte, verbrachte der freundliche Kerl etliche Tage mit einem akuten Darmvorfall, denn Artemis wurde damit einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen.

Artemis wurde Ende März angebunden aufgefunden und von der Feuerwehr mit akutem Darmvorfall in die Tierklinik gebracht. Hier wurde der Darm erstmal nur provisorisch fixiert, doch es stellte sich heraus, dass Artemis bereits in Behandlung gewesen sein musste. Die Tabaksbeutelnaht hielt leider nicht, bei Artemis musste eine große Operation durchgeführt werden. Der Vorbesitzer hat Artemis, nachdem die erste Naht aufgegangen war, wohl einfach ausgesetzt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Artemis bereits mehrere Tage mit dem vorgefallenen Darm herumgelaufen war.

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Häusliche Gewalt und schwerste Tiermisshandlung

27.01.2018

lilli02Als Katze Lilli (der Name wurde aus Sicherheitsgründen geändert) in der Tierarztpraxis vorgestellt wurde, verschlug es uns die Sprache. Die Katze war schwer verletzt und sie hatte unbeschreibliche Schmerzen. Nur über tierärztliche Detektivarbeit konnte geklärt werden, dass die Katze mit einem übergriffigen Menschen im selben Haushalt wohnte und offenbar als Prellbock benutzt und schwer misshandelt wurde. Gerade mal ein halbes Jahr alt, wurde Lilli immer und immer wieder schweren Angriffen durch den Menschen ausgesetzt. Die Liste der Verletzungen und Knochenbrüche war lang….

  • Mehrmaliges Schädeltrauma, verbunden mit starken Schwellungen und Einblutungen im Kopf und Nackenbereich, Bildung von nekrotisierender Fettgewebsentzündung, die operativ entfernt werden musste. 
  • Eine Acetabulumfraktur rechts, das ist ein Bruch des Beckens, der durch schwerste, gezielte Gewalteinwirkung entstanden ist. Lilli wurde mehrfach schwer getreten und geschlagen.
  • Links eine Femurhalsfraktur, der Femurkopf war schlichtweg abgerissen und wurde entfernt.
  • Eine frische Schwanzverletzung, die Schwanzspitze ist kurz darauf abgefallen, der restliche Schwanz war mit Blutergüssen durchzogen, musste gereinigt und genäht werden.

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Akuter Notfall in Deutschland

30.11.2017
bommel01Katze Bommel hat ein Zuhause, dort wird er auch sehr geliebt und lenkt ein kleines bisschen von Einsamkeit, Krankheit und Isolation ab. Die Besitzerin ist sehr schwer erkrankt, wird betreut und bekommt Unterstützung, da ihre winzige Rente keine Existenz sichert. Dem Pflegepersonal ist es zu verdanken, dass Bommel geholfen und seinen schlimmen Schmerzen endlich ein Ende gesetzt werden konnte. Bei ihrem täglichen Besuch der Dame fand sie die Katze wimmernd und klagend vor. Bereits Tage zuvor wurde Bommel schon einmal einem Tierarzt vorgestellt, der Bommel an die nächste Klinik verweisen wollte, da er einen Tumor im Auge vermutete. Die Kosten für den Klinikaufenthalt konnten nicht aufgebracht werden, somit blieb das Auge weitere Tage vorerst unbehandelt, bis das Jammern von Bommel immer schlimmer wurde und die Frau vom Betreuungspersonal den Kontakt zu uns und unserem Tierarzt aufnahm.  

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Deutscher Notfall - Hundemädchen Snickers

08.02.2017
snickersvorschauDirekt den nächsten deutschen Notfall holten wir gestern spät Abend ab.

Gegen 19 Uhr erreichte uns der Hilferuf: eine ca. 6 Monate alte Jack Russel Mix Hündin konnte nicht länger bei ihrem Frauchen bleiben, ein nahender Klinikaufenthalt und mangelnde Unterbringungsmöglichkeiten für die Hündin bereiteten ihrem Frauchen Sorgen. Snickers war ihrem Frauchen zudem mit ihrer terriertypischen quirligen Art längst über den Kopf gewachsen, so dass sowohl der noch vorhandene Hundesenior als auch das Frauchen am Rande der Belastbarkeit angelangt waren.

snickers01Gegen neun Uhr telefonierten wir mit Snickers Frauchen und waren erschüttert, wie viele Probleme sich bereits angehäuft hatten. Ein kurzes Telefonat mit einer unserer Pflegestellen und schon saß Nicole im Auto und war auf dem Weg, um den Hund abzuholen. Nachts um eins stand Nicole dann mit der kleinen Wutz vor der Tür der Pflegestelle und sie wurden überaus freundlich empfangen. Snickers zeigt sich bisher als typisches kleines Terriermädchen, sie ist verschmust, freundlich und verständlicherweise noch etwas unsicher.

snickers04Wir hoffen, dass Snickers sich ganz schnell eingewöhnt und ganz bald ein tolles und liebevolles neues Zuhause findet.

Fassungslosigkeit, Entsetzen …

19.01.2017
... und Wut machten sich breit, als wir von einem besonders schweren Fall von Vernachlässigung und unterlassener Hilfeleistung Kenntnis bekamen.

narnia01Am Montagvormittag, 09.01.2017, wurden wir um Rat gefragt bezüglich einer Galga, die bei dem Versuch Kot abzusetzen sichtlich unter starken Schmerzen litt, und das wohl schon zum wiederholten Mal. Auf die Schmerzen der Hündin angesprochen hatte der Besitzer der aufmerksamen Tierfreundin zur Antwort gegeben, dass die Hündin schon häufiger Verstopfungen gehabt hätte, die unter Narkose beseitigt werden mussten, er aber jetzt kein Geld habe, um sie dem Tierarzt vorzustellen. Zudem gab er freimütig zu, dass die Hündin zumeist nur sehr kurz Gassi geführt wurde und zwischen den Gassigängen sehr häufig sehr viele Stunden lagen, da der Mann sehr viel arbeiten müsse. Wir waren sprachlos. Sofort boten wir an, die Tierarztkosten erstmal zu übernehmen und ihm eine Rückzahlung auf Raten einzuräumen oder als zweite Möglichkeit, dass wir die Hündin und damit auch alle anstehenden Kosten komplett übernehmen. Nur fünf Minuten später erhielten wir die Nachricht, dass wir nun um einen Hund reicher wären und die Tierfreundin sofort losfahren und die Galga abholen würde. Die Galga hatte wohl die ganze Nacht hindurch so sehr gejammert, dass die Nachbarn bereits die Polizei wegen Ruhestörung eingeschaltet hatten. Zum Tierarzt war der Besitzer jedoch trotz Polizeieinsatz auch nach mittlerweile 18 Stunden Dauerweinen und erfolglosen Versuchen des Kotabsatzes nicht gefahren. Als die Tierfreundin mit der Hündin bei uns ankam, waren wir alle fassungslos. Hier war keine Zeit mehr für nichts, die Hündin presste und schrie dabei wie am Spieß, sobald sie aus dem Auto gehoben war, doch nichts passierte. Der Kot hing ein Stück weit aus dem Darm heraus, löste sich jedoch nicht, sondern verschwand wieder im Darminneren, sobald sie aufhörte zu pressen. Vor lauter Not biss sie um sich, sobald man sie anfasste, ihr Bauch war steinhart und ihre Schreie gingen bis ins Mark. Sofort setzen wir sie wieder ins Auto und fuhren direkt in die Tierklinik, denn warten, bis in den Tierarztpraxen die Nachmittagssprechstunde begann, war schlichtweg unmöglich. Eine Vernachlässigung dieses Ausmaßes hatten selbst die Ärzte in der Tierklinik noch nicht gesehen. Sofort übernahm die Leiterin der inneren Medizin den Fall. Es stellte sich heraus, dass die Hündin dort bereits seit 2013 mehrfach im Jahr mit Verstopfung vorgestellt worden war und aufgrund der jedesmal vorhandenen Dringlichkeit unter Narkose leergeräumt werden musste. Doch so akut wie dieses Mal war es noch nie gewesen. Der Bauchraum war völlig aufgegast und der Anus der Hündin war durch das immer wiederkehrende Pressen bereits an vielen Stellen tief eingerissen und blutete.

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Wir chippen und registrieren Dein Tier

RegistrierungAuch in Deutschland finden wir immer häufiger Tierbesitzer, die auf Hilfe angewiesen sind. Durch die enge Zusammenarbeit mit zwei befreundeten Tierärztinnen werden wir täglich mit der Not dieser Menschen konfrontiert.

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Katzenpopulation in Deutschland

katzenindeutschlandDie Katzenpopulation nimmt in vielen Gegenden von Deutschland immer größere Ausmaße an. Verwilderte Hauskatzen bevölkern vor allem die städtischen Randgebiete und die ländlichen Gegenden. Dort vermehren sie sich ungehemmt, doch der Großteil der unzähligen Jungkatzen stirbt jedes Jahr elendig. Sie verhungern, fallen Krankheiten zum Opfer, werden erschossen und überfahren. Das Katzenelend in Deutschland ist unglaublich groß.

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Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben.

Albert Camus

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